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Wetternews vom 04.07.2026


Deutschland zweigeteilt: Nasser Norden, sommerlicher Süden!

?Das Wetter in Deutschland präsentiert sich an diesem Wochenende zweigeteilt: Während es im Norden häufig regnet und die Temperaturen ziemlich weit unten anzusiedeln sind, scheint im Süden bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen oft den ganzen Tag lang die Sonne.

Im Südwesten erneut über 30 Grad möglich

Heute wird es nach einer vielerorts angenehm kühlen Nacht vor allem in Teilen der Südhälfte sehr warm. Verbreitet werden südlich des Mains Höchsttemperaturen zwischen 26 und 30 Grad erwartet. Entlang des Oberrheins, im äußersten Südwesten des Landes, sind auch 32 oder 33 Grad möglich. Damit herrscht hier erneut Badewetter.

Dazu scheint im Süden verbreitet den ganzen Tag über die Sonne, nur in den Alpen gibt es ein paar Schönwetterwolken. In der Nordhälfte sieht es hingegen anders aus: Hier fällt immer wieder Regen in Form von Schauern, die mitunter sehr kräftig sein können. Zwischendurch gibt es allerdings auch im Norden ein paar sonnige Fenster. Es handelt sich also um das klassische „Aprilwetter". Auch die Temperaturen bleiben hier mit maximal 16 bis 23 Grad spürbar kühler.

Die Ursache für das wechselhafte Wetter ist ein ausgeprägter Tiefdruckkomplex über Skandinavien, wodurch immer wieder Regengebiete entlang der Fronten den Norden erreichen. Ein Hoch, das sich vom Atlantik über Frankreich bis in den Alpenraum erstreckt, sorgt hingegen für das ruhige und sonnige Wetter im Süden. Der Wind weht dementsprechend schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Morgen auch im Süden Regen möglich

Auch morgen setzt sich das wechselhafte Schauerwetter im Norden weiter fort, wobei nun auch im Süden zahlreiche Regenschauer möglich sind. Der Schwerpunkt der Regenfälle liegt jedoch weiterhin im Nordosten. Vollständig trocken bleibt es wohl nur im äußersten Südwesten, etwa vom Saarland bis zum Schwarzwald. Hier können die Temperaturen in den tiefen Lagen auch wieder auf bis zu 30 Grad ansteigen, während es im großen Rest des Landes mit 19 bis 24 Grad deutlich kühler bleibt.

Trotz der häufigen Regenschauer kann sich überall auch mal kurz die Sonne zeigen. Dauergrau ist also Fehlanzeige. Nördlich der Elbe lässt die Schauerneigung zum Nachmittag zudem nach, und vielerorts kommt hier länger die Sonne zum Vorschein. Allerdings weht gerade im Norden ein zum Teil kräftiger Nordwind, der sich nach Süden hin langsam abschwächt. Zum Abend nehmen Anzahl und Intensität der Regenschauer landesweit wieder ab. Stellenweise können die Regenfälle auch mit Blitz und Donner einhergehen, die Gefahr von großen Unwettern besteht jedoch nicht.

Auch zu Beginn der neuen Woche ändert sich kaum etwas an der Großwetterlage: Während sich die Schauer nun wieder vermehrt auf die Nordhälfte beschränken, ist es im Süden oft freundlich und trocken. Die Temperaturen liegen dabei mit 19 Grad im Norden und 30 Grad am Oberrhein im typischen Bereich für die aktuelle Jahreszeit.


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