Europa     Afrika     Asien     Australien / Ozeanien     Mittel- / Südamerika     Nordamerika

Home
Deutschland
Wochenwetter
Biowetter
Pollenflug
Europawetter
Städtewetter

Satellitenbilder

Wassertemperaturen

Schneehöhen

Wetterlexikon
Wetternews
Stadt oder PLZ
ajax


Impressum

Kontakt


Wetternews vom 25.10.2026


Sturmtief Manja an der Nordsee: Elbe könnte Fischmarkt fluten

Kaum ist Sturmtief Luise abgezogen, rückt schon das nächste Sturmtief an. Manja bringt in der Nacht zum Sonntag, ausgerechnet zur Zeitumstellung, schweren Sturm an die Nordsee. Auf Helgoland sind Orkanböen möglich. Gleichzeitig steigt das Wasser: An der Küste und in der Elbe werden bis Montag deutlich erhöhte Wasserstände erwartet, in Hamburg könnte der Fischmarkt nasse Füße bekommen.

Schwerer Sturm in der Deutschen Bucht

Am Samstag lässt der Wind nach dem Abzug von Luise Richtung Skagerrak nur kurz nach. Schon am Nachmittag und Abend können über der Deutschen Bucht einzelne kräftige Gewitter mit Sturmböen aufziehen. In der Nacht zum Sonntag frischt der Südwest- bis Westwind dann stark auf. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in seinem Warnlagebericht an der Deutschen Bucht mit schwerem Sturm der Stärke 10, auf Helgoland mit Orkanböen der Stärke 11. Im Bergland sind je nach Höhe Sturm- bis Orkanböen möglich, auf dem Brocken besonders heftige. Am Sonntag bleibt es außer im Osten und Südosten windig bis stürmisch, im Norden mit kurzen Graupelgewittern.

Erhöhte Wasserstände bis Hamburg

Der anhaltende Westwind drückt Wasser gegen die Küste und in die Elbe. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erwartet von Sonntag bis Montag deutlich erhöhte Wasserstände an der Nordseeküste sowie im Weser- und Elbegebiet. Schon am Samstagmittag lag der Pegel Hamburg St. Pauli laut Hochwasser-Sturmflut-Information Schleswig-Holstein rund einen Meter über der berechneten Tide. Läuft eine Sturmflut auf, wird der tiefer gelegene Teil des Fischmarkts überspült. Das ist in Hamburg nicht ungewöhnlich, Gefahr besteht erst bei deutlich höheren Ständen. Wie hoch das Wasser am Ende genau steigt, hängt von Windstärke und Tidezeitpunkt ab und ist noch unsicher. Autos in Ufernähe sollten aber umgeparkt werden.

Fähren fallen aus, ab Donnerstag Ruhe

Auf den Inseln spüren Urlauber die Folgen direkt. Die Schnellfähren nach Helgoland fahren am Wochenende nicht, die Halligen werden am Sonntag und Montag nicht angesteuert, in Wyk auf Föhr wurde der Deichdurchlass am Hafen geschlossen. Das trifft auch die Rückreise zum Ende der Herbstferien in Niedersachsen. Dazu bringt Manja in den Staulagen der Mittelgebirge 30 bis 50, im Schwarzwald örtlich bis 80 Liter pro Quadratmeter. In der Nacht zum Montag lässt der Wind nach, am Dienstag und Mittwoch gibt es an der Küste aber erneut stürmische Böen, an der Nordsee auch Sturmböen. Ab Donnerstag wird es dann deutlich ruhiger.


Alle Rechte vorbehalten! Copyright © by Q.met GmbH.
Weitere Wetterdienste unter: www.wetter.net, www.wetternet.de und www.wetterbote.de
Cookie-Einstellungen