Die neue Woche wird zur Wetter-Achterbahn. Erst bringt eine Südwestlage Regen in den Schwarzwald und Föhn an die Alpen, am Donnerstag sind bis 17 Grad drin. Schon in der Nacht zu Freitag, dem 13., folgt der Umschwung. In den höheren Lagen der Mittelgebirge kann der Regen in Schnee übergehen, danach kommt der Nachtfrost zurück.
Regen im Südwesten, Nebel im Nordosten
Am Sonntag hält sich unter Hoch Klaus noch vielerorts Nebel, nachts gibt es leichten Frost. Ab Montag zieht von Südwesten Regen auf. In der Nacht zum Dienstag breitet er sich im Süden aus und hält teils länger an. Im Südschwarzwald erwarten wir bis Dienstagabend 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter. Der Deutsche Wetterdienst hielt in seiner Wochenvorhersage der Wettergefahren zuletzt rund 40 Liter in 48 Stunden für möglich, nannte die Entwicklung aber noch sehr unsicher. Im Nordosten bleibt es meist trocken, unter zähem Nebel kommen die Temperaturen dort kaum über 5 Grad.
Föhn bringt am Donnerstag frühlingshafte Werte
Am Mittwoch kommt der Regen bis in die Mitte Deutschlands voran. An den Alpen setzt leichter Föhn ein, auf den Gipfeln sind stürmische Böen aus Süd möglich. Der Donnerstag wird dann sehr mild. Im Südwesten erwarten wir bis 15 Grad, am Oberrhein und in den Föhntälern der Alpen sogar bis 17 Grad. Im Nordosten bleibt es mit rund 8 Grad deutlich kühler. Wer föhnempfindlich ist, spürt den Wetterwechsel womöglich durch Kopfschmerzen oder unruhigen Schlaf.
Freitag, der 13.: Flocken im Bergland, danach Nachtfrost
In der Nacht zum Freitag zieht der Niederschlag langsam nach Süden ab. Dabei sinkt die Schneefallgrenze, und in den höheren Lagen der Mittelgebirge in der Mitte Deutschlands kann es schneien. Viel Neuschnee ist nach heutigem Stand nicht zu erwarten, die Mengen sind noch unsicher. Am Freitag regnet es im Süden länger, an den Küsten und im Bergland weht ein frischer Westwind mit starken Böen. In den Nächten zum Samstag und Sonntag gibt es verbreitet Frost bis -4 Grad, auf Brücken und Nebenstraßen droht Glätte. Ab dem 15. November wird es nach heutigem Stand allmählich wieder milder.