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Wetternews vom 19.03.2019


Nach Zyklon Idai: Katastrophale Zustände in Mosambik

Wie von wetter.net berichtet, ist in der vergangenen Woche ein massiver Tropensturm über die Straße von Madagaskar direkt nach Mosambik gezogen. Heftige Regenfälle haben zu enormen Überschwemmungen in einem der ärmsten Länder der Welt geführt.

Mit Zyklon Idai hatte sich vergangene Woche ein Tropensturm am Rande des Indischen Ozeans gebildet, der seinen Ursprung über Mosambik nahm, im Verlauf in Richtung Madagaskar zog und vor der Küste eine Drehung zurück nach Mosambik vollzog, wo er in der Nacht zum Freitag bei der Stadt Beira auf Festland traf. Zuvor nahm der Zyklon jede Menge Energie auf und konnte sich so zu einem Sturm der Stärke 4 (von 5) entwickeln. Die Spitzenböen des Sturms erreichten mehr als 200 Kilometer pro Stunde, doch besonders verheerend waren die massiven Regenfälle. Sie ließen die Flüsse rasch anschwellen, infolgedessen es zu riesigen Überschwemmungen kam.

Seit Freitag stehen noch immer große Landstriche in Mosambik unter Wasser. Auch das Nachbarland Simbabwe wurde von Zyklon Idai heimgesucht: Hier kamen ebenfalls enorme Regenmengen vom Himmel, die zu regionalen Überflutungen geführt haben. Besonders katastrophal ist und bleibt die Lage aber in Mosambik. Bislang sind 84 Todesopfer geborgen, doch Experten befürchten, dass die Anzahl bis auf 1000 steigen könnte. Mehrere tausend Menschen sind obdachlos. Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, eine Kommunikation nach außen ist nur schwer möglich. Hilfsorganisationen befürchten jetzt eine humanitäre Katastrophe in einem der ärmsten Länder der Welt. Durch die Überschwemmungen könnten sich Krankheiten ausbreiten und weitere Opfer fordern. Es wird lange dauern, bis wieder Normalität in den betroffenen Gebieten Mosambiks einkehrt.

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