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Wetternews vom 09.08.2026


Dürre verschärft sich - keine Wetterwende in Sicht

?Die neue Woche bringt Deutschland keine grundlegende Wetteränderung. Zwar können zu Wochenbeginn regional Schauer und Gewitter auftreten, größere und länger anhaltende Niederschläge sind aber nicht in Sicht. Danach nimmt der Hochdruckeinfluss wieder zu und mit ihm steigen auch die Temperaturen. Besonders in der zweiten Wochenhälfte wird es verbreitet heiß. Für die bereits trockenen Böden bedeutet das eine weitere Belastung. Schon Anfang Juli zeigte der Bodenfeuchteviewer des Deutschen Wetterdienstes in vielen Regionen trockene bis sehr trockene Oberböden. Ohne flächigen Regen dürfte sich die Situation weiter verschärfen.

Montag: Große Temperaturunterschiede und örtlich Schauer

Zum Wochenstart zeigt sich Deutschland wettertechnisch noch zweigeteilt. Im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolken durch, gebietsweise fällt etwas Regen oder es entwickeln sich einzelne Schauer. Auch im Süden und Südosten können sich im Tagesverlauf örtliche Schauer und Gewitter bilden. Dazwischen bleibt es über längere Zeit trocken und teilweise sonnig.

Bei den Temperaturen bestehen deutliche Unterschiede. Im Norden werden teilweise nur Werte um 21 bis 27 Grad erreicht. In der Mitte steigt die Temperatur vielfach auf 28 bis 32 Grad, im Südwesten und Süden sind noch einmal 33 bis 36 Grad möglich. Gerade dort bleibt die Wärmebelastung damit hoch. Die auftretenden Niederschläge fallen räumlich sehr unterschiedlich aus und bringen keine flächige Entspannung der Trockenheit.

Dienstag: Im Norden kühler, im Süden weiter hochsommerlich

Am Dienstag setzt sich vor allem in der Nordhälfte vorübergehend etwas kühlere Luft durch. Dort liegen die Höchstwerte vielfach zwischen 20 und 25 Grad. Weiter nach Süden bleibt es deutlich wärmer. In der Mitte werden verbreitet sommerliche Werte erreicht, im Süden sind örtlich erneut Temperaturen um oder über 30 Grad möglich.

Viele Regionen bleiben trocken. Die Sonne zeigt sich immer wieder, daneben ziehen einige Wolkenfelder durch. Einzelne Schauer sind zwar nicht vollständig ausgeschlossen, größere Niederschlagsgebiete zeichnen sich aber nicht ab. Damit bleibt die Niederschlagsbilanz für große Teile Deutschlands ungünstig.

Mittwoch: Sonne setzt sich wieder häufiger durch

Zur Wochenmitte stabilisiert sich das Wetter zunehmend. Die Sonne scheint in vielen Regionen für längere Zeit, Wolken bleiben meist harmlos. Auch der Deutsche Wetterdienst erwartet beispielsweise für Nordrhein-Westfalen sommerliches Wetter mit nur wenigen Wolken und Temperaturen um 28 bis 31 Grad.

Auch in anderen Teilen Deutschlands steigen die Temperaturen wieder. Im Norden bleibt es mit Werten im mittleren 20-Grad-Bereich zunächst etwas angenehmer, während in der Mitte und im Süden vielfach 28 bis 34 Grad erreicht werden. Nennenswerter Regen ist weiterhin kaum zu erwarten. Damit steigt gleichzeitig die Verdunstung wieder deutlich an.

Donnerstag: Hitze breitet sich erneut aus

Am Donnerstag verstärkt sich der sommerliche Hochdruckeinfluss. Nach aktuellem Stand scheint in weiten Teilen Deutschlands längere Zeit die Sonne. Die Niederschlagsneigung bleibt gering, lediglich über den Bergen können sich lokal Quellwolken entwickeln.

Gleichzeitig wird es auch im Norden wieder deutlich wärmer. Dort sind vielerorts Werte zwischen 26 und 30 Grad möglich. In der Mitte steigt die Temperatur auf etwa 30 bis 34 Grad, im Südwesten und Süden sind Spitzen um 35 oder 36 Grad denkbar. Nach den etwas kühleren Bedingungen zu Wochenbeginn erreicht die Hitze damit wieder größere Teile Deutschlands.

Für die Böden ist diese Entwicklung ungünstig. Viel Sonnenschein, hohe Temperaturen und kaum Niederschlag erhöhen die Verdunstung. Vor allem dort, wo bereits seit längerer Zeit Wasser fehlt, nimmt das Defizit weiter zu.

Freitag: Verbreitet heiß und meist trocken

Auch am Freitag gibt es nach derzeitiger Prognose keine grundlegende Änderung. Viel Sonne und nur wenige Wolken bestimmen das Wetter. Regen bleibt die Ausnahme. Damit steht in zahlreichen Regionen ein weiterer trockener Tag bevor.

Die Temperaturen erreichen verbreitet sommerliche bis hochsommerliche Werte. Selbst im Norden kann örtlich die 30-Grad-Marke überschritten werden. In der Mitte sind etwa 30 bis 34 Grad möglich, im Süden und Südwesten regional 35 Grad oder etwas mehr. Besonders in dicht bebauten Städten kann auch die nächtliche Abkühlung zunehmend schwächer ausfallen.

Samstag: Trockenheit setzt sich fort

Auch zum Start in das nächste Wochenende spricht derzeit wenig für eine grundlegende Wetterumstellung. Sonniges oder nur leicht bewölktes Wetter überwiegt. Im Norden liegen die Temperaturen voraussichtlich etwas niedriger als im Süden, bleiben aber sommerlich. Von der Mitte bis in den Süden werden weiterhin verbreitet Werte um oder über 30 Grad erwartet.

Flächiger Regen ist weiterhin nicht erkennbar. Damit verlängert sich in vielen Regionen die trockene Wetterphase um einen weiteren Tag. Einzelne lokale Schauer könnten daran nur wenig ändern.

Sonntag: Wetterwende weiterhin nicht absehbar

Zum Ende der Woche nimmt die Prognoseunsicherheit naturgemäß zu. Nach derzeitigem Trend bleibt es jedoch in vielen Regionen sommerlich warm bis heiß und über längere Zeit trocken. Im Norden könnten mehr Wolken aufziehen und die Temperaturen etwas zurückgehen, während es besonders im Süden weiterhin um oder über 30 Grad warm werden kann.

Entscheidend für die Trockenheit ist weniger ein einzelner Schauer als großflächiger und länger anhaltender Regen. Genau der zeichnet sich bislang nicht ab. Damit bleibt die Wasserbilanz angespannt und die Dürresituation kann sich in den kommenden Tagen regional weiter verschärfen.


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